Aussprachethemen (phonetisch)
Ein Laut wird motorisch noch nicht gebildet, Beispiel: Das S wird zwischen den Zähnen gesprochen. Hier braucht es gezielte, spielerische Wiederholung – oft in sehr kurzen Einheiten.
„Das kommt noch von allein“ ist manchmal richtig – und manchmal kostet es ein Jahr. Hier bekommst du die Einordnung, die dir in Foren fehlt: was zur Entwicklung gehört, was Begleitung braucht und was du zu Hause in wenigen Minuten am Tag bewirkst.
Eine Orientierung – kein Zeugnis. Kinder entwickeln sich in Wellen.
M, B, P, D, T, N, L, W, F – erste Laute, viele Vereinfachungen sind normal.
K und G kommen dazu. „Tuchen“ statt „Kuchen“ ist hier noch häufig, sollte sich aber jetzt lösen.
R und Sch kommen dazu und Verbindungen wie Bl, Kl, Str werden sicherer. Sätze werden länger und verständlicher.
S sitzt und wird nicht "gelispelt". Bleibt hier etwas offen, lohnt sich ein genauer Blick – warten hilft selten weiter.
Ein Laut wird motorisch noch nicht gebildet, Beispiel: Das S wird zwischen den Zähnen gesprochen. Hier braucht es gezielte, spielerische Wiederholung – oft in sehr kurzen Einheiten.
Der Laut ist da, wird aber falsch eingesetzt oder ersetzt: „Takao“ statt „Kakao“, „Wegen“ statt „Regen“. Das Kind hört den Unterschied ggf. noch nicht sicher – hier arbeiten wir am Unterscheiden, nie am Nachsprechen.
Wenig Wörter, Satzabbrüche, falsche Endungen. Häufig hilft nicht mehr Übung, sondern gezielter sprachlicher Input in Momenten, die es sowieso jeden Tag zu Hause gibt. Hinweis: Zuerst kommen immer die Wörter, die für das Kind bedeutsam sind (z.B. Eis oder der Lieblingsteddy)
Mehrsprachigkeit verursacht keine Sprachstörung, egal, ob ihr als deutschsprachige Familie im Ausland wohnt (wie wir z.b.) oder ob ihr aus einem anderen Land und mit anderer Erstsprache nach Deutschland gekommen seid. Wenn Deutsch aber zurückfällt, weil es im Alltag kaum vorkommt, ist das ein Input-Thema – lösbar mit Ritualen zu Hause, nicht mit einer Therapie in der Landessprache.
Studien zeigen: elterngestützte Sprachförderung ist besonders wirksam. Weil du jeden Tag hunderte Sprechmomente mit deinem Kind hast – und nicht eine Stunde pro Woche. Genau da setze ich an: 3x täglich 3 Minuten, eingehängt in Rituale, die es bei euch schon gibt.
Nicht „Sag noch mal“, sondern das Wort beiläufig richtig zurückgeben. Dein Kind hört das Muster – ohne Druck.
Zähneputzen, Anziehen, Weg zur Kita: drei feste Momente am Tag, je drei Minuten. Kein zusätzlicher Termin im Kalender.
Nicht alles gleichzeitig. Welcher Laut zuerst dran ist, entscheidet die Entwicklungsreihenfolge – das schaue ich mir individuell an.
Nein. In diesem Alter arbeitet man vor allem über Sprachvorbild und Rituale – genau das, was du zu Hause ohnehin jeden Tag tust. Früh begleiten ist leichter als später aufholen.
Nein. Beide Sprachen dürfen bleiben. Wichtig ist, dass Deutsch verlässliche Momente im Alltag hat – mit klaren Ritualen statt mehr Bildschirmzeit auf Deutsch.
Manche Familien möchten das – viele bewusst nicht. Mein Weg ist die elterngestützte Förderung: Du bekommst das fachliche Wissen und die Anleitung, und dein Kind lernt in der Bindung, die es am stärksten trägt. Im Klarheits-Gespräch ordne ich ein, was in eurem Fall sinnvoll ist.
3x täglich 3 Minuten. Nicht mehr. Entscheidend ist nicht die Dauer, sondern die Regelmäßigkeit und dass du weißt, was du genau tust.
„Ich zeige Eltern, dass sie es können.“
Im Klarheits-Gespräch höre ich dir zu, ordne ein, was du beobachtest, und zeige dir die nächsten Schritte für euren Alltag.
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